Geeks of Doom haben eine relativ vernichtende aber treffende Kritik zu Uwe Bolls letztem Film Postal abgeliefert. Aus dem Inhalt:
More than anger towards his work or boredom with his silly little publicity stunts, I actually felt sorry for Uwe Boll. Here’s a guy throwing everything but a shit-encrusted kitchen sink into a failed scatological enterprise in a doomed bid for attention.
Was soll ich sagen? Ich habe den guten Uwe vor einigen Jahren bei einer Investorenveranstaltung kenengelernt, wo er betonte, all seine Aussagen, dass er die Spiele selbst spielt, die er verfilmt, seien komplett gelogen. Ihm ginge es beim Filmemachen nur um die Kohle.
Ich gebe aber zu, dass Geeks of Doom schon Recht haben. So sehr wie Uwe Boll macht sich niemand nur wegen des lieben Geldes zum Gespött der Nation. Nein, auch bei Paris Hilton bin ich sicher, dass zusätzlich dieses perverse Sendungsbewusstsei mit im Boot ist.
Ok, hier ein weiterer Schuss aus der Gerüchteküche. Sony soll angeblich ein Candyman-Remake planen. Und da der Unique Selling Point von Candyman darin besteht, dass der Serienmörder ein gefolterter schwarzer Sklave aus der zeit des amerikanischen Bürgerkriegs ist, soll genau dieser Punkt fallen gelassen werden.
Richtig gelesen: Candyman soll weiß werden. Wenn das nicht Candymans Fluch herbeiruft, was dann?
The Vault of Horror hat einen interessanten Artikel über eine neue Untersuchung zur Frage “Wie jung ist zu jung für Gore-Filme”? Der durchschnittliche Fan kennt dann immerhin schon die Faszination seines Nachwuchses, die seine Eltern nie teilen wollten…
Aus dem Inhalt:
The Official Journal of the Academy of Pediatricshas published a very telling study this month on kids and violent movies (no, I’m not a pediatrician–theL.A. Times pointed me toward the story.) According to Dartmouth Medical School researchers, nine million American children between the ages of 10 and 14–or a total of 12.5 percent–are regularly exposed to very bloody, R-rated movies.
In einem Interview mit MTV hat Hellboy-Erfinder Mike Mignola von einem Konflikt mit Guillermo del Toro berichtet. Er selbst will die Hellboy-Comics 15 Jahre laufen lassen und schließlich Hellboy sterben lassen.
Guillermo del Toro will aber Hellboy schon im dritten Hellboy-Film sterben lassen. Das Problem dürfte erst in vier Jahren akut werden, denn solange wird del Toro wohl für den Hobbit benötigen. Dann stellt sich aber die interessante rechtliche Frage, wer über Hellboys Ableben entscheiden darf.
Es ist schon bitter, wenn in einem Disneyfilm aus den 40er Jahren weibliche Vampire anatomisch korrekter dargestellt werden, als in einem “Horror”-Film des 21. Jahrhunderts.
Ok, Scherz. Niemand hält Van Helsing für einen Horrorfilm.
Neue Fotos von Underworld – Rise of the Lycans. Als ich Rhona Mitra in Boston Legal Hackfleisch aus den Gefühlen von James Spader machen sah, hatte ich schon das Gefühl, dass mit dem Mädel nicht zu spaßen ist.
In Underworld III darf sie sich nun mit Werwölfen auseinandersetzen – nichts neues für sie, ist doch auch James Spader ein ehemaliger Werwolf.